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Kinderballone / Skybeamer / Feuerwerk

Kinderluftballone
Quelle: Pixabay

Verschiedene Freizeittätigkeiten können eine Gefahr für die Luftfahrt darstellen und sind daher erlaubnispflichtig.

Dazu zählen folgende Aktivitäten in der Nähe (1,5 km) von Flugplätzen (§19 LuftVO):

  • Drachen
  • Schirmdrachen
  • Flug- oder Himmelslaternen
  • der Betrieb von Scheinwerfern oder optischen Lichtsignalgeräten, (insbesondere Lasergeräten)

 
Weiterhin zählen dazu generell folgende Aktivitäten (§20 LuftVO):

  • das Steigenlassen von Drachen und Schirmdrachen, wenn sie mit einem Seil von mehr als 100 Metern Länge gehalten werden
  • der Aufstieg von Feuerwerkskörpern, wenn sie mehr als 300 Meter aufsteigen
  • der Aufstieg von Fesselballonen, wenn sie mit einem Halteseil von mehr als 30 Metern Länge gehalten werden
  • der Betrieb von ungesteuerten Flugkörpern mit Eigenantrieb (z.B. (Modell-)Raketen)
  • der Betrieb von Scheinwerfern oder optischen Lichtsignalgeräten (insbesondere von Lasergeräten) die geeignet sind, Pilot*innen während des An- oder Abflugs zu blenden
  • der Betrieb von unbemannten Freiballonen (Wetterballon)

 

Himmelslaternen

Der Aufstieg von Himmelslaternen ist aus Brandschutzgründen im Land Bremen per Polizeiverordnung generell verboten und wird daher nicht erlaubt!

 
Nachfolgend erhalten Sie zu einzelnen Aktivitäten weitere Information. Sollte Ihre geplante Aktivitäten nicht aufgeführt sein, kontaktieren Sie uns einfach formlos.
 

In Bremen gibt es für bestimmte genehmigungspflichtige Aufstiege von Kinderballonen im Umkreis von 1,5 km von Flugplätzen eine Allgemeinverfügung (pdf, 315.2 KB).

Als Allgemeinverfügung wird eine Erlaubnis bezeichnet, die der Allgemeinheit erteilt wird und nicht nur einer einzelnen Person. Eine solche Allgemeinverfügung wurde im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen (Brem.ABl. 2017, S. 783) veröffentlicht.

Um die Allgemeinverfügung nutzen zu können, sind die dort enthaltenen Bestimmungen einzuhalten. Die Nutzung erfolgt ohne Antrag und ohne Gebühr.

Sollte die Allgemeinverfügung für Ihren geplanten Betrieb nicht ausreichen, ist ein gesonderter Antrag zu stellen.

Sie benötigen nur eine Erlaubnis, wenn Sie innerhalb von 1,5 km von Flugplätzen Ballone aufsteigen lassen wollen und die Bedingungen der Allgemeinverfügung nicht einhalten können.

Weitere Informationen zur Allgemeinverfügung erhalten Sie in der Rubrik Kinderballone.
 

In Bremen gibt es für bestimmte genehmigungspflichtige Feuerwerke im Umkreis von 1,5 km von Flugplätzen eine Allgemeinverfügung (pdf, 316.7 KB).

Als Allgemeinverfügung wird eine Erlaubnis bezeichnet, die der Allgemeinheit erteilt wird und nicht nur einer einzelnen Person. Eine solche Allgemeinverfügung wurde im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen (Brem.ABl. 2017, S.780) veröffentlicht.

Um die Allgemeinverfügung nutzen zu können, sind die dort enthaltenen Bestimmungen einzuhalten. Die Nutzung erfolgt ohne Antrag und ohne Gebühr.

Sollte die Allgemeinverfügung für Ihr geplantes Feuerwerk nicht ausreichen, ist ein gesonderter Antrag zu stellen.

Sie benötigen nur eine Erlaubnis, wenn Sie innerhalb von 1,5 km von Flugplätzen Feuerwerke aufsteigen lassen wollen und die Bedingungen der Allgemeinverfügung nicht einhalten können.

Weitere Informationen zur Allgemeinverfügung erhalten Sie in der Rubrik Feuerwerke.
 

Scheinwerfer (Skybeamer) oder optische Lichtsignalgeräte (insbesondere Lasergeräte), die geeignet sind, Pilot*innen während des An- und Abflugs zu oder von einem Flugplatz zu blenden, dürfen nur mit Erlaubnis der Luftfahrtbehörde betrieben werden.

Dies gilt unabhängig davon, ob sie einmalig oder dauerhaft betrieben werden sollen. Anträge können formlos gestellt werden. Sie sollten mindestens zwei Wochen vor der geplanten Inbetriebnahme eingereicht werden und folgende Angaben beinhalten:

  • Name und Wohnsitz des/der Antragstellers*in bzw. Betreibers*in
  • Anlass des Betriebes
  • Standort (Adresse und ggf. Luftbild mit Einzeichnung des Standortes)
  • Geplante Betriebszeiten (Datum, Uhrzeit von bis)
  • Daten des Gerätes (Hersteller*in, Angabe der Leistungsfähigkeit, Reichweite)
  • Abstrahlwinkel des jeweiligen optischen Lichtsignalgerätes/Scheinwerfers
  • Name und Telefonnummer (ggf. Handynummer) eine vor Ort befindliche Ansprechperson, die während der Betriebszeit durchgehend erreichbar ist

 


Darstellung: Flugplätze mit 1,5 km Schutzzone
 
In Bremen gibt es einen internationalen Flughafen. Weiterhin befinden sich derzeit zugelassene Hubschrauberlandeplätze an den Kliniken:

  • Bremen Mitte
  • Bremen Links der Weser
  • Bremen Nord
  • Bremerhaven - Reinkenheide

Zu diesen Flugplätzen müssen mindestens 1,5 km seitlicher Abstand eingehalten werden, sofern die Aktivität nicht erlaubt wurde.

Die Schutzzone von 1,5 km um Flugplätze können Sie sich hier als kmz-Datei (kmz, 8.1 KB) oder kml-Datei (kml, 2.1 KB) herunterladen (z.B. für Google-Earth).
 


Darstellung: Kontrollzone Bremen

Der internationale Flughafen Bremen ist von einer Kontrollzone umgeben. Diese hat den Zweck, an- und abfliegenden Verkehr zu schützen. Innerhalb dieser Kontrollzone benötigen Sie von der DFS eine Freigabe zum fliegen, da es sich um "kontrollierten Luftraum" handelt.

Bitte beachten Sie, dass eine Freigabe der DFS zusätzlich zu einer Erlaubnis der Luftfahrtbehörde erforderlich ist. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der DFS.